Bündnisprojekt Wohnungsnot durch Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen stoppen!
Bundesweites Bündnis für besseren Schutz vor Wohnraumverlust
Wohnraumverlust durch Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen ist kein individuelles Schicksal, sondern ein strukturelles Problem der Wohnungspolitik. Deshalb arbeiten im Bündnis „Wohnungsnot stoppen!“ Betroffene, Hausgemeinschaften, Mietervereine, Initiativen, Kommunalverwaltungen und politische Akteur*innen zusammen. Gemeinsam unterstützen sie Menschen, deren Wohnungen bedroht sind, erarbeiten politische Reformvorschläge und setzen sich für einen besseren Schutz vor Verdrängung ein.
Das Bündnis entstand Anfang 2025 aus einer Berliner Initialgruppe. Betroffene in umgewandelten Häusern wurden in einigen Bezirken angeschrieben und zu gemeinsamen Treffen eingeladen. Aus dem Austausch über Erfahrungen mit Umwandlung, Eigenbedarf und Verdrängung entstand die Idee eines politischen Bündnisses, das Missstände sichtbar macht, Betroffene vernetzt und sich für wirksame Reformen zum Schutz vor Wohnraumverlust einsetzt.
Innerhalb weniger Monate wurde daraus ein eigenständiges bundesweites Projekt mit eigener Website, wachsendem Partnernetzwerk und zahlreichen lokalen Initiativen. Heute bündelt das Bündnis Erfahrungen aus betroffenen Häusern, organisiert Veranstaltungen und Arbeitsgruppen, unterstützt Hausgemeinschaften bei ihrer Vernetzung und bringt die gewonnenen Erkenntnisse in politische Debatten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene ein.
Arbeitsschwerpunkte
- Informationsvermittlung zu den Folgen des Umwandlungsgeschehens, zu Schutzrechten und zur Abwehr von Eigenbedarfskündigungen
- Unterstützung und Vernetzung betroffener Hausgemeinschaften
- Sichtbarkeit für betroffene Häuser über das Netzwerk „Häuser im Bündnis“
- Entwicklung politischer Reformvorschläge und Policy Papers
- Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft (Betroffenen und Mieter*innen-Vertretungen), Kommunen, Wissenschaft und gemeinwohlorientierter Wohungswirtschaft
- Arbeitsgruppen zu Kernanliegen: AG Ankauf, AG Aktionen und AG aktive Häuser
Auf der Baustelle Gemeinwohl Plattform
Das Bündnis entstand Anfang 2025 aus dem kooperativen Prozess „Wohnungsnot durch Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen stoppen!“ auf der Baustelle Gemeinwohl Plattform. Aus dem zunächst bezirklichen Projekt entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit ein eigenständiger bundesweiter Akteur. Den Namen des ursprünglichen Projekts führt das Bündnis bis heute weiter.
Die ursprüngliche Baustelle #19 dokumentiert weiterhin den Aufbau des Projekts und seine Entstehungsgeschichte, während aktuelle Informationen, Materialien und politische Forderungen auf der Bündnis-Website veröffentlicht werden.







