Neue Kooperationen
für leistbare und offene Räume

in Friedrichshain-Kreuzberg

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Veranstaltung

Ausstellung: BAUSTELLE GEMEIN­WOHL – Koopera­tive Stadt­entwick­lung im Bezirk Friedrichs­hain-Kreuz­berg, 2016–2026

Mi., 29. Juli 2026 , 17:00 Fr., 18. September 2026 , 16:00

Wie kann Stadt­ent­wick­lung gemein­wohl­­orien­tierter, kooperativer und handlungs­­fähiger werden? Welche neuen Formen der Zusammen­arbeit zwischen Verwaltung, Politik, Stadt­gesell­schaft und gemein­wohl­orien­tierten Akteur*innen sind in den vergan­genen zehn Jahren entstanden? Und welche Erfah­rungen lassen sich daraus für die zukünftige Entwick­lung Berlins gewinnen?

Die Ausstellung „Baustelle Gemeinwohl – Koopera­tive Stadtentwicklung im Bezirk Friedrichs­hain-Kreuz­berg 2016–2026“ gibt erstmals einen umfas­senden Einblick in die Entwick­lung kooperativer Stadt­ent­wick­lung im Bezirk. Anhand von Projekten, Akteur*innen, Gemein­schafts­prozessen und stadt­politischen Themen zeigt sie, wie neue Formen der Zusammen­arbeit entstanden sind und welche Strukturen aufgebaut wurden, um die Heraus­forderungen einer wachsenden und sich verändernden Stadt gemeinsam zu bearbeiten.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur konkrete Projekte, sondern auch die Frage, wie Verwaltung, Politik und Zivil­gesell­schaft gemeinsam neue Handlungs­möglich­keiten entwickeln können. Die Ausstellung versteht sich als Einladung, über die Zukunft einer gemeinwohl­orientierten und kooperativen Stadt­entwick­lung ins Gespräch zu kommen.

Eröffnung: Mittwoch, 29. Juli 2026, 17:00 Uhr

Begrüßung und Einführung durch Bezirksstadtrat Florian Schmidt, Abteilung Bauen, Planen, Kooperative Stadt­ent­wick­lung, anschließend Rundgang durch die Ausstellung und Gelegen­heit zum Austausch.

Ausstellungszeitraum: 29. Juli bis 18. September 2026

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Bezirksamts im Foyer des 1. Obergeschosses zu besichtigen.

Im Laufe der Ausstellung werden weitere Fachveranstaltungen, Gespräche und Werkstattformate stattfinden, die einzelne Themen der Ausstellung vertiefen.

Rathaus Kreuzberg

Yorkstraße 4
10965 Berlin, Germany
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Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Abteilung Bauen, Planen, Kooperative Stadtentwicklung

Veranstaltung im Netzwerk

Ist eine Veranstaltung zur Baustelle:

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Modellprojekt Rathausblock/Dragonerareal

Das Kooperationsprojekt auf dem Dragonerareal, das nördlich des Rathaus Kreuzberg liegt, ist eine der Keimzellen für die kooperativen Ansätze für eine gemeinsame Stadtentwicklung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Im Modellprojekt arbeiten eine Vielzahl von Akteur*innen kooperativ zusammen.

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LLBB-FK – Kooperative Instrumente für Bürger*innenbeteiligung auf bezirklicher Ebene entwickeln

In Kooperation von Akteuren der Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wird für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein gemeinsames Grundverständnis der Beteiligung erarbeitet. Gemeinsam werden die Instrumente für eine gute Beteiligung im Bezirk aufgebaut und sichergestellt. Welche Aufgaben können dabei vorhandene Kooperationsstrukturen übernehmen, was muss entsprechend zu den Leitlinien des Landes Berlin neu aufgebaut werden?

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Kiez-Zentren kuratieren!

Erdgeschosse, Gewerbeflächen und soziale Nutzungen müssen stärker als Teil der Stadtentwicklung behandelt werden. Es geht nicht nur um Vermietung einzelner Flächen, sondern um die Frage, wie lokale Zentren unter neuen Bedingungen erhalten, gestärkt oder neu aufgebaut werden können.

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Kommunales Vorkaufsrecht stärken

Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wurde schon hunderte Wohnungen an Gesellschaften gegeben, die erhöhten Mieter*innenschutz gewähren, weil Investor*innen entsprechende Garantien nicht geben wollten.

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Die Hausgemeinschaft in der Zossener Straße 48 wollte Haus selbst über das Vorkaufsrecht übernehmen. (Foto: Sabine Mittermeier)
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Gemischte Immobilien­konzepte fördern – Wohnen, Gewerbe & Soziales verbinden

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Idee der „Berliner Mischung“ zu aktualisieren, für sie zu streiten und auch Neubauprojekte mit nachhaltigen hybriden Bautypologien zu entwerfen. Wie setzen uns für praktikable Rahmenbedingungen ein und fordern Förderprogramme, die zum Ausbau und Erhalt von gemischten Projekten dienlich sind.

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Räume für Teilhabe schaffen!

Wir wollen keine Gebäude, in denen geflüchtete Menschen isoliert leben müssen, sondern Wohnraum, der immer in Kombination mit anderen Nutzungen, wie z.B. Einrichtungen der Kinderbetreuung, Trägerwohnungen oder Projekträume für Qualifizierungs- und Betreuungsmaßnahmen realisiert wird.

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Anders zusammen wohnen

Gemeinschaft­liche Wohn­formen in Neu­bau­projekte bringen In Berlin wächst der Bedarf an Wohn­formen, die Privatheit und Gemein­schaft verbinden. Viele Menschen suchen Wohn­modelle, die gegen­seitige Unter­stützung, organisierte Nach­barschaft und gemein­schaftlich genutzte Räume…

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Aufbau der „StadtWERKSTATT Friedrichshain-Kreuzberg“

Kerngedanke der StadtWERKSTATT ist es, einen Ort aktiver Kooperation von Bezirksamt, Vorhabenträger*innen und Zivilgesellschaft zu schaffen, der die 3 Ebenen der Beteiligung – informieren, öffentliches Beraten und kooperieren – umfasst.

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Quartiersentwicklung an der Franz-Künstler-Straße

Mitten in Kreuzberg wird von einem landeseigenen Wohnungsunternehmen (Gewobag) ein großes, stark gemeinwohlorientiertes Stadtteilzentrum neu gebaut. Die Tür für kooperative Elemente bei der Entwicklung ist geöffnet. Akteure für engagierte Projekte werden gesucht.

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Block 616

Um eine hohe städtebauliche Qualität, bedarfsgerechte soziale, kulturelle und gewerbliche Nutzungen insbesondere im EG-Bereich und einen maximalen Wohnanteil mit nachhaltigen Außenanlagen zu erreichen, setzt das Bezirksamt derzeit einen kooperativen Prozess im Rahmen der LokalBau-Strategie um

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Friedrichshain-West (FH-West)

Angestrebt wird ein kooperativer Prozess, der die gewünschte Gemeinwohlorientierung der Entwicklung erbringen soll: Gemeinwohlorientierter Neubau, sozial- und klimagerechte Nachverdichtung, Einbeziehung der Ergebnisse vom Bürgerbeteiligungsverfahren und kooperativen Planungsverfahren 2019 bis 2021.

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Rudolfband

Unter dem Begriff „Rudolfband“ werden die Gebiete im Ortsteil Friedrichshain zusammengefasst, die südlich bzw. westlich der S-Bahntrassen liegen (im Bild gelb schraffiert). Mögliche Entwicklungspotenziale zur Stärkung der „Berliner Mischung“ sollen jetzt erarbeitet und diskutiert werden.

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Gemeinwohlorientierte Akteur*innen in Neubauprojekte bringen

In vielen größeren Neubau­pro­jekten im Bezirk spielen landes­eigene Wohnungs­unter­nehmen (LWU) eine zentrale Rolle. Das ist besonders dort der Fall, wo öffent­liche Grund­stücke entwickelt werden oder neues Bau­recht verhandelt werden kann….

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Wohnungsnot durch Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen stoppen!

Kooperativer Prozess zur Entwicklung eines bundesweiten Bündnisses Wohnraumverlust durch Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen ist kein individuelles Schicksal, sondern ein strukturelles Problem der Wohnungspolitik. Die Umwandlung von Mietshäusern verändert die Situation vieler…

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Ratibor-Areal

Das Ratibor-Areal steht exemplarisch für die Herausforderungen urbaner Innenentwicklung in Berlin: ein Ort mit langer Nutzungsgeschichte, vielfältigen Akteursinteressen und begrenzten städtebaulichen Spielräumen. Seit Jahrzehnten bestehen hier gewerbliche und gemeinschaftliche Nutzungen nebeneinander, während gleichzeitig neue Bedarfe – insbesondere für Wohnraum und soziale Infrastruktur – von verschiedenen Akteur*innen neu formuliert und eingefordert werden.

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BEHALA-Areal

Die Entwicklung des BEHALA-Areals am Viktoriaspeicher an der Köpenicker Straße 21–29 umfasst die Transformation eines innerstädtischen Logistikstandorts zu einem gemischt genutzten Stadtquartier an der Spree. Mit der Entwicklung sollen neue Nutzungen aus Wohnen, Gewerbe und öffentlicher Infrastruktur in einem innerstädtischen Kontext ermöglicht werden.

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RAW West

Ziel des Verfahrens ist es, diese gewachsene Struktur zu sichern und zugleich weiterzuentwickeln. Dafür sollen unter anderem Sondergebiete für das sogenannte „Soziokulturelle L“ (SKL) sowie für Freizeit- und Kulturnutzungen festgesetzt werden, während in anderen Teilbereichen ergänzende gewerbliche Entwicklungen vorgesehen sind.

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