Neue Kooperationen
für leistbare und offene Räume

in Friedrichshain-Kreuzberg

Baustelle #24

BEHALA-Areal

Ein innerstädtischer Logistikstandort soll zum Stadtquartier werden

Die Entwicklung des BEHALA-Areals am Viktoriaspeicher an der Köpenicker Straße 21–29 umfasst die Trans­formation eines innerstädtischen Logistik­standorts zu einem gemischt genutzten Stadt­quartier an der Spree. Mit der Entwicklung sollen neue Nutzungen aus Wohnen, Gewerbe und öffentlicher Infra­struktur in einem inner­­städt­ischen Kontext ermög­licht werden.

Neue Rahmenbedingungen machen die Transformation möglich

Das rund 4 ha große Areal wird derzeit über­wiegend gewerblich als Lager- und Logistik­standort genutzt und ist planungs­rechtlich als Industriegebiet festgesetzt.

Hier soll der Wandel von einem industriell geprägten Hafen- und Logistikstandort hin zu einem gemischt genutzten, öffentlich zugänglichen Stadtquartier vollzogen werden. Voraussetzung dafür ist die Überwindung bisheriger Nutzungs­einschränkungen, insbesondere durch einen benach­barten Störfall­betrieb, der die Entwick­lung des Areals bislang verhindert hatte.

Die Entwicklung erfolgt in Kooperation der landeseigenen Unternehmen
BEHALA und WBM
. Während die BEHALA als Eigentümerin und Betrei­berin von Logistikstandorten auftritt, bringt die WBM ihre Erfahrung in der Entwicklung gemischt genutzter Quartiere mit Wohnanteil ein. Um das Baurecht zu schaffen, um das Gelände als Wohn- und Gewerbe­standort entwickeln zu können, führt das Bezirksamt ein Bebauungs­plan­verfahren durch.

Für das Areal wird ein erhebliches Entwicklungs­potenzial untersucht:

  • rund 122.000 m² Geschossfläche
  • etwa 1.000 Wohnungen
  • ca. 40.000 m² Gewerbefläche

Die Öffnung zur Spree ist ein zentrales städte­bau­liches Ziel

Ziel ist die Entwicklung eines gemischt genutzten Quartiers mit öffentlich nutzbaren Räumen an der Spree. Zentrale Themen sind unter anderem:

  • Öffnung und Zugänglichkeit des Uferraums
  • Entsiegelung und Altlastensanierung
  • klimaneutrale Energieversorgung
  • Integration sozialer Infrastruktur (z. B. Kita)
  • Umgang mit bestehenden Lärmquellen aus Verkehr, Gewerbe und Clubnutzungen

Der Viktoriaspeicher als historisches Gebäude steht unter Denkmal­schutz und ist als identitäts­stiftendes Element in die Entwicklung einzubeziehen.

Werkstattverfahren mit Siegerentwurf abgeschlossen

Mit der Entscheidung für den Siegerentwurf des städtebaulichen Werkstattverfahrens ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Viktoriaspeicher-Areals erreicht. Der Entwurf von Behles & Jochimsen Architekten und Weidinger Landschaftsarchitekten bildet die Grundlage für die weitere Planung eines neuen Stadtquartiers mit rund 1.000 Wohnungen, davon 50 % dauerhaft preisgebunden, vielfältigen Gewerbe- und Kulturflächen sowie einem öffentlich zugänglichen Klimapark am Spreeufer.

Die Entwick­lung steht noch am Anfang des planungs­rechtlichen Verfahrens

Die Entwicklung befindet sich in der Anfangs­phase. Ein städte­bauliches Werkstatt­verfahren hat im Juli 2026 ein Ergebnis hervor­gebracht. Dies bildet die Grund­lage für die anschließende Auf­stellung eines Bebauungs­plans. Nach aktuellem Stand wird eine Festsetzung des Bebauungs­plans perspektivisch bis etwa 2028 angestrebt.

Um über dieses Entwicklungs­verfahren per E-Mail auf dem Laufenden gehalten zu werden, tragen Sie sich bitte in der Verteiler zu BEHALA-Areal ein.

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