Kollektive Handlungsfähigkeit für Gemeinwohlinteressen organisieren!
Die AKS arbeitet vor allem dort, wo Menschen von Verdrängung betroffen sind oder sich für den Erhalt bezahlbarer Wohn- und Gewerberäume einsetzen.
Die AKS unterstützt Mieter*innen, Hausgemeinschaften, Gewerbetreibende, Initiativen und andere Gruppen dabei, ihre Interessen gemeinsam zu organisieren und wirksam zu vertreten. Sie hilft dabei, Wissen zu bündeln, Netzwerke aufzubauen und gemeinsam handlungsfähig zu werden.
Als intermediäre Struktur verbindet sie die Perspektiven von Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung und unterstützt dabei, kommunale Instrumente und aktivistische Handlungsmöglichkeiten für gemeinwohlorientierte Lösungen zu gestalten und zu nutzen.
Organisierendes Verbindungsglied
- Gemeinsam entstehen Handlungsmöglichkeiten
- Kommunales Vorkaufsrecht nutzen
- Gemeineigentum aufbauen
- Genossenschaften gründen
- Gewerbestandorte sichern
- Bündnisse organisieren
- Öffentlichkeit schaffen
Begleitende Beratung
Die AKS berät Gruppen direkt vor Ort, begleitet sie über längere Zeiträume und unterstützt bei Vernetzung, Strategieentwicklung und gemeinsamer Interessenvertretung.
Dadurch entstehen tragfähige Beziehungen und Netzwerke, die auch über einzelne Projekte und Konflikte hinaus wirken.
Die AKS stärkt Gruppen, die sich für den Erhalt
von bezahlbarem Raum einsetzen.

Aus einem Experiment entstand eine neue Praxis der Zusammenarbeit
AKS steht für „Arbeits- und Koordinierungsstruktur für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung“. Sie entstand ab 2017 aus Gesprächen zwischen stadtpolitischen Initiativen und dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. Gemeinsam wurde nach Wegen gesucht, wie das Wissen, die Erfahrungen und das Engagement von Mieter*innen und Initiativen dauerhaft in die Stadtentwicklung eingebracht werden können.
Über die Ausarbeitung mehrerer Studien wurde das Konzept der AKS zu einem grundlegenden Baustein im Bereich der kooperativen Stadtentwicklung des Bezirks, um Gemeinwohlinteressen nachhaltig in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zu organisieren und sie mit den Handlungsmöglichkeiten von Verwaltung und Politik zu verbinden.
Die AKS wird über den Gemeinwohl Stadt e.V. zivilgesellschaftlich getragen und aus Mitteln des Bezirks finanziert. Dadurch verbindet sie die Unabhängigkeit und Nähe zivilgesellschaftlicher Akteure mit einem dauerhaften Auftrag zur Unterstützung gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung.













