Neue Kooperationen
für leistbare und offene Räume

in Friedrichshain Kreuzberg

Akteur

AKS GI-Stelle

›Stelle für gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung‹ (AKS GI-Stelle) in der AKS ist vor allem auf die gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung und -bewirtschaftung ausgerichtet. Sie berät insbesondere Hausgemeinschaften, Mieter*innen-gruppen oder Eigentümer*innen und arbeitet dabei mit der ASUM, der Milieuschutzgruppe im Bezirksamt oder Akteuren aus der Immobilienwirtschaft zusammen.

Die GI-Stelle sucht nach Lösungen für akute Problemfälle (z.B. KMA, Vorkauf) oder entwickelt langfristig Strategien für den Bereich nachhaltige Immobilien in der kommunalen Stadtentwicklung und unterstützt bei ihrer Umsetzung. Dies immer in Ko-Produktion mit dem Bezirksamt und unter Wahrnehmung von Bedarfen der mit ihr arbeitenden zivilgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteure.

Kooperationen

AKS GI-Stelle

›AKS GI-Stelle‹ ist beteiligt bei den Baustellen

#4

Kiezversorgende Gewerbe über neu angewandte kommunale Instrumente schützen

Gewerbeflächen werden je nach Lage von den Eigentümer*innen teils mit extremen Mietsteigerungen belastet. Dieser Teil des Immobilienmarktes ist gänzlich ohne Regulierung – auch in Milieuschutzgebieten. Aber gerade in den mit einer sozialen Erhaltungssatzung belegten Kiezen, sind die Läden identitätsprägender Bestandteil der Stadt, die von vielen als ihre Heimat verstanden wird. Werden die Läden verdrängt, sterben die Kieze.

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#4

Veranstaltungen des ›AKS GI-Stelle‹

Beiträge des ›AKS GI-Stelle‹

zu Baustelle #6: Kommunale Vorkaufsrechte anwenden und ausweiten, zu Baustelle #9: Finanzierung für gemeinwohlorientierte Immobilienprojekte

Ausübung des Vorkaufsrechts zu Gunsten privater Dritter als „ultima ratio“ qualifizieren

Der VorkaufsratXHain betrachtet die in diesem Jahr bereits zweimalige Ausübung des Vorkaufsrechts zu Gunsten von gemeinwohlorientierten privaten Dritten als angemessenes Vorgehen zum Schutz der Mieter*innen vor Verdrängung, insbesondere wenn keine anderen Optionen bestehen. Diese Strategie kann allerdings nur als ultima ratio zur Anwendung kommen und sollte, wie in beiden Fällen geschehen, mit großer Sorgfalt und in Abstimmung mit den betroffenen Hausgemeinschaften umgesetzt werden.

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8. Juli 2021
zu Baustelle #6: Kommunale Vorkaufsrechte anwenden und ausweiten

Berlin braucht eine andere Zuschusspolitik für den wirksamen Schutz von Menschen und Häusern durch das kommunale Vorkaufsrecht!

Aktuell verschlechtert sich die Vorkaufsbilanz im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg massiv. Nach Angaben des Bezirksamtes lag die Erfolgsquote in den Jahren 2019 und 2020 bei über 60% der geprüften Fälle. In 2021 hingegen nur noch bei rund 30%. Diese Entwicklung dürfte in anderen Bezirken ähnlich sein und muss umgehend gestoppt werden.

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1. Juni 2021
zu Baustelle #9: Finanzierung für gemeinwohlorientierte Immobilienprojekte

Berlin braucht Förderung für gemeinwohlorientierte Unternehmen, ihre Häuser und deren Nutzer*innen

In den bisher aufgesetzten Förderprogrammen für Genossenschaften und für den genossenschaftlichen Anteilserwerb sind gute Ansätze erkennbar. In der Anwendung, Umsetzung und Verfügbarkeit der Fördermittel sind Verbesserungen möglich und notwendig. Im Sinne einer lösungsorientierten und pragmatischen Stadt- und Immobilienpolitik und zur Verbesserung der Situation für Unternehmen der gemeinwohlorientierten Immobilienwirtschaft (GI-Unternehmen), Mietende und Hinzukommende in Berlin, braucht es zusätzliche Maßnahmen.

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28. Mai 2021