Gemeinwohlräume für die neue Nachbarschaft am Dragonerareal.
Die ZusammenStelle ist die zivilgesellschaftliche Arbeits- und Unterstützungsstruktur im Modellprojekt Rathausblock. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass die gemeinwohlorientierte Entwicklung des Dragonerareals nicht nur geplant, sondern von konkreten Menschen und Gruppen getragen wird. Sie ist nah an allen Beteiligten und unabhängig von keinem, eine Brücke, die ein Fachamt, das durch seine Struktur immer eine Seite vertritt, nicht selbst sein kann.
Räume für das Quartier mit der Zivilgesellschaft entwickeln

Im Mittelpunkt steht die Raumschmiede
Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen – von Sportvereinen über Planer*innenkollektive bis zu Kulturgruppen und Gewerbetreibenden – entwickelt die ZusammenStelle Nutzungskonzepte für die denkmalgeschützten Bestandsgebäude, erarbeitet Vergabekriterien in Abstimmung mit Bezirksamt und Senatsverwaltung und begleitet Gruppen auf dem Weg zur Träger*innenschaft. Das reicht von Raumskizzen und Bauanträgen bis zu Finanzierungsfragen und Rechtsformberatung.

Daneben koordiniert die ZusammenStelle Raumbedarfe, vernetzt Initiativen und sorgt dafür, dass das Modellprojekt für alle zugänglich bleibt, auch für Menschen, die durch klassische Beteiligungsformate nicht erreicht werden. Mit dem regelmäßig stattfindenden Veranstaltungsformat PlanBar, der AnlaufStelle im Container beim Eingang zum Areal, Führungen, Workshops und gemeinsamen Veranstaltungen hält sie den Entwicklungsprozess offen und lebendig.
Team fürs Dragonerareal
Die ZusammenStelle wird von einem vierköpfigen Team umgesetzt, das Kompetenzen aus Architektur und Städtebau, Landschaftsplanung, Kommunikationsdesign und Organisationsberatung vereint. Diese Kombination, spiegelt die Bandbreite dessen wider, was eine gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung braucht.
Projektträger der ZusammenStelle ist der FSJU – Förderverein selbstbestimmte Jugend- und Umweltarbeit e.V. Die Arbeit wird ermöglicht durch eine Förderung des Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH und der WBM – Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH. Auf dieser Grundlage gelingt es, über Jahre kontinuierliche Präsenz vor Ort zu zeigen und die geforderte Vermittlungsrolle einzunehmen.












