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»Communalisierung« in Xhain – Wie holen wir die Immobilien ins Gemeinwohl?

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StadtWERKSTATT-Doku: »Communalisierung« in Xhain – Wie holen wir die Immobilien ins Gemeinwohl?

n den letzten Jahren ist eine regelrechte Bewegung der Communalisierung in Xhain und Berlin entstanden, die auch den Aspekt der Gemeinschaft oder der „Vergemeinschaftung“ beinhaltet. Mit Akteur*innen des Feldes wird die Erfahrung der letzten Jahre reflektiert und über die Verstetigung und Justierung einer Strategie der Communalisierung beratschlagt.

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19. September 2021

Di, 10. August 2021 , 18:00 20:00

In Xhain wurden seit 2017 ca. 4.000 Wohnungen also fast 3 % des Bestandes an Wohnungen in gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung gebracht – durch Vorkauf, freien Ankauf und Abwendungsvereinbarungen.

Der Anteil von Gemeinwohlimmobilien konnte so auf ca. 28 % gesteigert werden. Schlüssel der Communalisierung ist die Zusammenarbeit mit landeseigenen Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und anderen private Akteur*innen wie Stiftungen, Hausgemeinschaft, das Mietshäuser Syndikat und manchen Einzeleigentümern, die sich dem Gemeinwohl verschreiben.

In den letzten Jahren ist eine regelrechte Bewegung der Communalisierung in Xhain und Berlin entstanden, die auch den Aspekt der Gemeinschaft oder der „Vergemeinschaftung“ beinhaltet. Mit Akteur*innen des Feldes wird die Erfahrung der letzten Jahre reflektiert und über die Verstetigung und Justierung einer Strategie der Communalisierung beratschlagt.

Ablauf

  1. Einführung ins Thema mit Inputs von
    1. Florian Schmidt (Bezirksstadtrat Friedrichshain-Kreuzberg)
    2. Julian Zwicker (AKS GI-Stelle und Häuser Bewegen GIMA Berlin eG i.G.)
    3. Maria Haberer (Atelierbüro des bbk berlin und Runder Tisch Liegenschaftspolitik)
    4. Leona Lynen (ZUsammenKUNFT Berlin eG – ZKB)
  2. Arbeitsgruppen
    1. Community Building: wie können betroffene Hausgemeinschaften teilhaben und wirksam werden? Wie könnte die Betroffenheit und die Wirksamkeit der Menschen besser kommuniziert und repräsentiert werden?
    2. Neue Akteur*innen: Welche Akteur*innen sind Teil einer Strategie der Communalisierung? Können Verwaltung, Hausgemeinschaften, Initiativen, Genossenschaften, Banken und Immobilienentwickler*innen besser zusammenarbeiten?
    3. Zukünftige Instrumente: Durch welche Instrumente, über das Vorkaufsrecht hinaus, kann die Communalisierung gelingen? Wie steht es um den präventiven Erwerb?
  3. Zusammenführung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen

Weitere Informationen zum Begriff der Communalisierung und zu GI-Strategien:

Ab 21 Uhr: Ausklang und Eröffnung der Ausstellung „Vorkauf Communalisieren“

Die Ausstellung „Vorkauf Communalisieren“ visualisiert die Betroffenheit und das Engagement von Mieter*innen, die im Rahmen der Prüfung des kommunalen Vorkaufsrechts aktiv werden. Unzählige Adressen, viele Bilder und Exposés von betroffenen und gesicherten Häusern, die von ebenso vielzähligen Hausgemeinschaften produziert wurden, laden zum Stöbern und Staunen ein.

Konzept und Umsetzung

  • Julian Zwicker (GI-Stelle, AKS Gemeinwohl)
  • Felicita Zandl (Praktikantin, AKS Gemeinwohl)
  • Hausgemeinschaften aus Vorkaufhäusern in Friedrichshain-Kreuzberg

mit Unterstützung durch den VorkaufsratXHAIN

Es gelten die Corona-Vorsorge Regeln des Hygienekonzepts. Besucher*innen müssen sich anmelden (siehe unten) und brauchen einen negativen Test oder einen Impfnachweis.

StadtWERKSTATT-FK auf dem Dragonerareal/Rathausblock

Obentrautstr. 19-21, hinter dem Finanzamt Kreuzberg am Mehringdamm
10963 Berlin-Kreuzberg

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Ist eine Veranstaltung zur Baustelle:

#7

Gemischte Immobilien­konzepte fördern – Wohnen, Gewerbe & Soziales verbinden

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Idee der „Berliner Mischung“ zu aktualisieren, für sie zu streiten und auch Neubauprojekte mit nachhaltigen hybriden Bautypologien zu entwerfen. Wie setzen uns für praktikable Rahmenbedingungen ein und fordern Förderprogramme, die zum Ausbau und Erhalt von gemischten Projekten dienlich sind.

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