Neue Kooperationen
für leistbare und offene Räume

in Friedrichshain Kreuzberg

Akteur

AKöR

Anlauf- und Koordinationsstelle für öffentliche Räume

Kurzbeschreibung

Die AKöR setzt sich für die gemeinwohlorientierte Nutzung und kooperative Umgestaltung des öffentlichen Raums im Kontext der Mobilitätswende ein.

Als „Thinktank mit Umsetzungsmodus“ identifiziert, organisiert und konzipiert die AKöR Möglichkeitsräume, in denen die praktische und prototypische Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Kultur erprobt und ermöglicht wird. Dabei möchte die AKöR wegweisende Initiativen dieser Akteur:innen fördern.

Dafür sind wir aktiv in der Netzwerkarbeit, Informationsvermittlung und fachlichen Erstberatung. Wir verstehen uns gleichsam als Übersetzer:in, Diplomat:in und eigene Initiative. Grundsätzlich versuchen wir, neue und bestehende Initiativen und Zielvorstellungen der unterschiedlichen Akteur:innen zu sich ergänzenden Koop-Projekten zu verbinden.

Gemeinsam Stadtraum für vielfältige Nutzungen und Nutzer:innen schaffen!

Um notwendige und längst beschlossene Veränderungen schnell auf die Straße zu bringen, ist ein aktueller Schwerpunkt der AKöR, die Praxis des „taktischen Urbanismus“ im Bezirk zu etablieren. Hierbei wird Stadtraum vorübergehend, kostengünstig und probeweise so umgestaltet, das mögliche Veränderungen für alle bereits real erfahrbar werden. Dies regt aktive Beteiligung und kontroverse Meinungsbildung schon zu einem frühen Zeitpunkt an, zu dem eine echte Mitwirkung an weiteren Veränderungen noch möglich ist.

Im Zuge der CoViD-19 Pandemie hat die AKöR konkrete Empfehlungen zur Öffnung von Straßenraum erarbeitet, der bisher wie selbstverständlich durch Kfz besetzt und für andere, z.T. lebenswichtige Nutzungen versperrt wird. –> AKöR-Studie „Offene Straßen“

Im Fokus stand dabei die Schaffung von Ausgleichsräumen für die besonders von den Maßnahmen betroffene Bevölkerung, also insb. Kinder und Familien, Vorerkrankte, aber auch Gewerbetreibende. Als temporäre Spielstraßen, Pop-Up-Bikelanes und Xhain-Terrassen wurden mehrere vorgeschlagene Maßnahmen bereits kooperativ umgesetzt, mit den gesammelten Erfahrungen nachgebessert und verstetigt.

Kiezblocks umsetzen heißt aus der Krise lernen!

Alle Maßnahmen sind so angelegt, dass sie auch über die Pandemie hinaus als Bausteine für „neue Straßen“ einer umweltgerechten, gesunden und sozialen Stadt genutzt werden können.

Dieses Zielbild verfolgt auch die „Kiezblocks“-Kampagne, die wir mit Changing Cities e.V. und anderen Aktiven aus Xhain vorgedacht haben, mit dem Ziel 180 verkehrsberuhigte Kieze nach Vorbild der „Superblocks“ in Barcelona auch in Berlin zu schaffen.

Von Changing Cities vorangebracht wird die Idee mittlerweile von vielen Initiativen aufgegriffen und politisch vom Bezirksamt unterstützt. Die Frage der Umsetzung und Priorisierung der vorgeschlagenen Maßnahmen in Friedrichshain-Kreuzberg soll im Rahmen der StadtWERKSTATT nun erstmals besprochen, verhandelt und kooperativ auf den Weg gebracht werden – in direkter Zusammenarbeit von Initiativen und Verwaltung!

Das AKöR-Team

Das Kernteam der AKöR setzt sich zusammen aus ehrenamtlichen Akteur:innen aus der organisierten Zivilgesellschaft, der Mobilitäts- und der Beteiligungsforschung. Im Auftrag des Bezirksamts verfügt die AKöR über eine halbe Stelle zur Koordination der mittlerweile vielfältigen Aktivitäten und des wachsenden Netzwerks mit den Ortsteilstrukturen. Die AKöR ist Gründungsmitglied der StadtWERKSTATT und verfolgt die Verstetigung eines solchen Formats kooperativer Stadtentwicklung an mehreren WERKSTATT-Orten im Bezirk in der AG StadtWERKSTATT, aktuell und pilothaft am Rathausblock. Die Struktur der AKöR befindet sich weiter im Aufbau, das Team wird nach und nach erweitert.

Der Name „AKöR“ steht für den Anspruch und das Ziel der Initiativgruppe, eine „Anlauf- und Koordinationsstelle für öffentliche Räume“ (AKöR) auf Bezirksebene im Rahmen der Leitlinien für Bürger:innenbeteiligung zu etablieren und in der Praxis zu erproben.

Gleichzeitig markiert der Name AKöR den aktuellen Fokus, als Anschub- und Kooperationsstruktur öffentliche Räume gemeinwohlorientiert zu schaffen und in der Praxis zu erproben.

Kooperationen

AKöR

›AKöR‹ ist beteiligt bei den Baustellen

Veranstaltungen von ›AKöR‹

zu Baustelle #10

Kiezblocks-Treffen no. 2: Xhain x Berlin – Berlinweites Kiezblocks Plenum

Mi, 20. Oktober 2021, 18:30 - 20:30

Nach dem Kiezblocks x Amt-Auftakt am 30.08. wollen wir (AKöR & CC) gemeinsam mit den Kiezblocks-Initiativen aus ganz Berlin überlegen, wie wir gesammelt die politische Forderung verkehrsberuhigter Kieze nach der Wahl bzw. während der Sondierungs- und Koalitionsgespräche stärken können. Und uns über Erfahrungen aus den verschiedenen Bezirken austauschen, von denen wir gegenseitig lernen können. Bringt eure eigenen Ideen und Fragen mit. Wir planen neben einem kurzen Input zum aktuellen Stand ein „Open Stage“-Format, bei dem ihr selbst eigene Themen einbringen und auch selbstständig moderieren könnt, an Tischen oder in anderen Formaten. Wir werden nur einen Teil der Inhalte selbst kuratieren.

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Beiträge von ›AKöR‹

zu Baustelle #10

StadtWERKSTATT-Doku: Kiezblocks x Amt | no.1: Auftakt!

In der ersten Kiezblocks-Veranstaltung im Rahmen der StadtWERKSTATT am 30.08.2021 kamen die zehn schon aktiven Kiezblock-Initiativen im Bezirk in einen offenen Austausch mit den zentralen Akteur:innen im Bezirksamt und Aktiven aus anderen Initiativen. Das Treffen diente dabei als erster Auftakt für eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen allen Akteur:innen, die zum Ziel haben, die ambitionierte Umsetzung verkehrsberuhigter Kiezblocks im Bezirk konstruktiv mitzugestalten.

Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung von der AKöR, in freundlicher Kooperation mit dem SGA Friedrichshain-Kreuzberg, fem:mo und Changing Cities.

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8. Oktober 2021
Wie können Kiezblocks gemeinsam mit den 10 Initiativen umgesetzt werden? Monika Herrmann und Felix Weisbrich über dem Verkehrskonzept des Luisenstädter Kiezblocks.
zu Baustelle #10

StadtWERKSTATT-Doku: ›hALLE‹: Eröffnung des Pilotprojekts ›StadtWERKSTATT Friedrichshain-Kreuzberg‹

Zum Auftakt der „StadtWERKSTATT Friedrichshain-Kreuzberg“, die über den August 2021 die Adlerhalle bespielt hat, wurde diese zur Halle für Alle – oder kurz: hALLE. Verschiedene mit dem Dragonerareal verbundene Initiativen und Strukturen haben ihre Arbeit vorgestellt und luden zum Mitmachen ein. Im direkten Austausch wollten wir gemeinsam erkunden, welche Fragen, Probleme oder Wünsche die Menschen in Xhain bewegen, um mit den Ergebnissen den weiteren Prozess der StadtWERKSTATT mitzugestalten. Mit dabei waren u.a. Kulturkiosk, Baupalast, Fahrrad 3000 und die ZusammenKüche, THF Radio.

Organisiert und initiiert wurde die Veranstaltung von der AK-S-öR, der neu entstandenen Verbindung aus AKS und AKöR, zusammen mit der Zusammenstelle und den ganzen anderen engagierten Initiativen in der Halle.

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26. August 2021