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Büro für urbane Querschnittsaufgaben

Dokumentationen zur Veranstaltung

zu Baustelle #10 | Baustelle #7

StadtWERKSTATT-Doku: Büro für urbane Querschnittsaufgaben

Das „Büro für urbane Querschnittsaufgaben“ ist eine innovative Schnittstelle, die in Zukunft intermediär und ressortübergreifend operieren soll, um eine kooperative Stadtkultur und Räume für gemeinsame Stadtproduktion zu schaffen. Das Büro soll sich als amphibische*r Multiagent*in zwischen unterschiedlichen Bereichen des Stadtmachens bewegen, Akteur*innen der Urbanen Praxis, Politik und Verwaltung vernetzen, ihre Kooperation und ihren Austausch durch Wissensspeicherung und -weitergabe, Beratung, Übersetzung, Vermittlung, kuratorische Arbeit u.v.m. vereinfachen und dabei helfen, langfristige, spartenübergreifende Strukturförderung aufzubauen.

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7. September 2021

Mi, 18. August 2021 , 12:00 15:00

Das Büro für urbane Querschnittsaufgaben ist Schnittstelle und Vermittlung zwischen Akteur*innen der Urbanen Praxis und Berliner Behörden. In der Werkstatt wird die Initiative Urbane Praxis gemeinsam mit dem Runden Tisch Liegenschaften, dem IniForum, Stadtforscherinnen, intermediären Best-Practice Beispielen aus Deutschland und Berlin, sowie Personen aus der Verwaltung diskutieren, unter welchen Bedingungen die Einrichtung einer solchen Struktur in Berlin ressortübergreifende, intermediäre Stadtproduktion unterstützen könnte.

Wie geht es weiter mit unseren Städten? In Berlin gibt es kaum noch bezahlbaren Wohnraum, alle öffentlichen Flächen stehen unter vielschichtigem Nutzungsdruck, kommerzielle Flächen werden immer weiter verdichtet, Räume für Kunst und Kultur, Soziokultur, Urbane Praxis sind rahr. Es gibt kaum noch Orte zum Zusammenkommen, Ausprobieren oder Erholen. Die globale Klimakrise, Migrationsbewegungen, soziale Spaltungen u.v.m zwingen Städte wie Berlin dazu, in sehr kurzer Zeit innovative Wege für ein gutes urbanes Leben zu finden – doch wer macht das eigentlich? Was braucht es in Zeiten sozialer, ökonomischer und ökologischer Krisen, um die Zukunft unserer Städte gemeinsam zu gestalten und Räume des Gemeinsamen und der Diversität zu schützen?
Die Initiative Urbane Praxis hat eine Vision: Um dieses gute urbane Leben für Alle herzustellen, braucht es intermediäre, ressortübergreifende Strukturen, welche zwischen Politik/Verwaltung, Wirtschaft und aktiven Koproduzentinnen von Stadt vermitteln, Wissen bündeln, ressortübergreifend Themen der Stadt aufgreifen, existierende Orte sichern und Raum für eine kooperative, nicht-kommerzielle und spartenübergreifende Stadtentwicklung schaffen. Gemeinsam mit bereits etablierten intermediären Strukturen aus Berlin, Beispielen aus anderen Städten sowie Vertreterinnen der Berliner Verwaltung und Forscher*innen zu diesem Themenfeld möchten wir im Rahmen der FreiRaumkonferenz über die Notwendigkeit und Chancen einer solchen ressortübergreifenden, intermediären Struktur für Berlin diskutieren.

Wie kann das Büro für urbane Querschnittsaufgaben als intermediäre Schnittstelle in der gemeinwohlorientierten Stadtproduktion mit Verwaltung und Stadtmacherinnen/ Akteurinnen zusammenarbeiten? Wie kann eine ressortübergreifende Zusammenarbeit bei der Verwaltung aussehen und unterstützt werden?

Der erste Teil der Veranstaltung mit Inputs von Barbara Meyer – Initiative Urbane Praxis, Stephan Willinger – BBSR, Theresa Martens – AKS Gemeinwohl, Julian Essig – ZZZ Bremen, Gudrun Kobs – KIS Pankow und Ulrike Milstrey – Beteiligungsbüro Pankow ist auf Website der FreiRaumkonferenz dokumentiert.

Es gelten die Corona-Vorsorge Regeln des Hygienekonzepts. Besucher*innen müssen sich anmelden (siehe unten) und brauchen einen negativen Test oder einen Impfnachweis.

StadtWERKSTATT in der Adlerhalle

Obentrautstr. 19-21, auf dem Dragonerareal/Rathausblock, hinter dem Finanzamt Kreuzberg
10963 Berlin-Kreuzberg

Karte von ZusammenStelle/Rathausblock

Beteiligte Akteur*innen

Ist eine Veranstaltung zur Baustelle:

#7

Gemischte Immobilien­konzepte fördern – Wohnen, Gewerbe & Soziales verbinden

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Idee der „Berliner Mischung“ zu aktualisieren, für sie zu streiten und auch Neubauprojekte mit nachhaltigen hybriden Bautypologien zu entwerfen. Wie setzen uns für praktikable Rahmenbedingungen ein und fordern Förderprogramme, die zum Ausbau und Erhalt von gemischten Projekten dienlich sind.

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#7