Neue Kooperationen
für leistbare und offene Räume

in Friedrichshain-Kreuzberg


Hier geschieht kooperative Stadtentwicklung

Platt­form für gemeinwohl­orientierte Ko­produktion im Bezirk Friedrichs­hain-Kreuzberg.

Solche Sachen wollen wir gemeinsam schaffen:

  • Ein Bauvorhaben für bezahl­bares Wohnen wird kombiniert mit Läden und offenen Werk­stätten, die es für eine lebendige Nachbar­schaft braucht. Gebaut in Kooperation eines landes­eigenen Unter­nehmen mit einer Gewerbe­genossen­schaft.
  • An anderer Stelle kooperieren bürger­schaft­liche Projekte für gerechten Verkehr mit sozialen Projekten für den Kiez und so entstehen neue Kita­-Plätze oder Raum für Senioren-Cluster-Wohnen, Geflüchtete und betreute Wohngruppen.
  • Überall vernetzen sich Hausgemeinschaften, um gemeinsam der Verwertung ihrer Häuser zu trotzen. Sie finden gemeinsame Protestformen, betreiben Öffentlichkeitsarbeit und kooperieren mit Genossenschaften, um die Kieze offen für alle zu halten.

Stadt-Machen verstehen wir als eine Gemeinschaftsaufgabe für alle: Politik, Verwaltung, Initiativen, Intermediäre und eine dem Gemeinwohl verpflichtete Immobilienwirtschaft.

Über diese ›Baustelle Gemeinwohl Plattform‹ fordern alle Beteiligten gemeinsam eine stärkere Gemeinwohl­orientierung der Stadt­entwicklung, zeigen ihre tägliche koopera­tive Arbeit und entwickeln konkrete bedarfs­orientierte Projekte für dauerhaft bezahl­bare und lebens­werte Räume in einer ›Stadt für alle‹.

Wir wollen „50% Communal“ erreichen und arbeiten über diese Plattform aktiv daran mit – auf allen Ebenen, die dafür notwendig sind.


Kommende Veranstaltungen

Veranstaltungzu Alle Baustellen
Art: Koop-Veranstaltung

Ausstellung: BAUSTELLE GEMEIN­WOHL – Koopera­tive Stadt­entwick­lung im Bezirk Friedrichs­hain-Kreuz­berg, 2016–2026

Mi., 12. August 2026, 17:00Mi., 16. September 2026, 18:00

10 Jahre praktische Erfahrung. Ein Zukunftsmodell für Berlin. Wie kann Stadt­ent­wick­lung gemein­wohl­­orien­tierter, kooperativer und handlungs­­fähiger werden? Welche neuen Formen der Zusammen­arbeit zwischen Verwaltung, Politik, Stadt­gesell­schaft und gemein­wohl­orien­tierten Akteur*innen sind in…

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Aktuell im Magazin

Beitragzu Baustelle #25

RAW-West: Einigung schafft Grundlage für die nächste Entwicklungsphase

Mit der Einigung zwischen der Kurth-Gruppe, dem Land Berlin und dem Bezirk Friedrichs­­hain-Kreuzberg ist ein wichtiger Zwischen­schritt für die Entwicklung des RAW-Geländes erreicht. Nachdem die Verhandlungen im Sommer zunächst als…

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Beitragzu Baustelle #21 | Baustelle #20

SEZ: Die Entscheidung bleibt offen – warum läuft die Abrissplanung weiter?

In unserem letzten Beitrag haben wir beschrieben, wie derzeit mühsam die Lücken eines Verfahrens geschlossen werden, das von Beginn an auf den vollständigen Abriss des SEZ ausgerichtet war. Erhaltungsvarianten, belastbare…

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Beitragzu Baustelle #6

Milieuschutz ohne anwendbares kommunales Vorkaufsrecht funktioniert nur mangelhaft

Das kommunale Vorkaufsrecht im Milieuschutzgebiet muss wirksam repariert werden, damit es dem eigent­lichen Sinn des Instruments wieder gerecht wird: bestehende Miet­verhält­nisse und die soziale Zusammen­setzung von Quartieren vor abseh­barer Verdrängung zu schützen.

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Beitragzu Baustelle #21

SEZ: Das bisherige Verfahren führt nicht zur besten Lösung – aber es ist noch nicht zu spät

Die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 22. Juni 2026 hat eine bemerkenswerte Entwicklung sichtbar gemacht. Erstmals wurde bestätigt, dass das bisherige Verfahren nicht dazu geeignet ist, die beste städtebauliche Lösung für diesen besonderen Ort hervorzubringen.

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29. Juni 2026
Beitragzu Baustelle #21 | Baustelle #20

Lange Tafel der Baukultur am SEZ

Das SEZ ist ein herausragendes Bauwerk der deutsch-deutschen Architekturgeschichte und ein ikonischer Ort der späten Moderne. Seine Bedeutung liegt nicht nur in der Architektur selbst, sondern auch darin, dass hier beispielhaft verhandelt werden kann, wie wir künftig mit den großen Beständen des 20. Jahrhunderts umgehen wollen.

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16. Juni 2026