Ein innerstädtischer Logistikstandort soll zum Stadtquartier werden
Die Entwicklung des BEHALA-Areals am Viktoriaspeicher an der Köpenicker Straße 21–29 umfasst die Transformation eines innerstädtischen Logistikstandorts zu einem gemischt genutzten Stadtquartier an der Spree. Mit der Entwicklung sollen neue Nutzungen aus Wohnen, Gewerbe und öffentlicher Infrastruktur in einem innerstädtischen Kontext ermöglicht werden.
Neue Rahmenbedingungen machen die Transformation möglich

Das rund 4 ha große Areal wird derzeit überwiegend gewerblich als Lager- und Logistikstandort genutzt und ist planungsrechtlich als Industriegebiet festgesetzt.
Hier soll der Wandel von einem industriell geprägten Hafen- und Logistikstandort hin zu einem gemischt genutzten, öffentlich zugänglichen Stadtquartier vollzogen werden. Voraussetzung dafür ist die Überwindung bisheriger Nutzungseinschränkungen, insbesondere durch einen benachbarten Störfallbetrieb, der die Entwicklung des Areals bislang verhindert hatte.
Die Entwicklung erfolgt in Kooperation der landeseigenen Unternehmen
BEHALA und WBM. Während die BEHALA als Eigentümerin und Betreiberin von Logistikstandorten auftritt, bringt die WBM ihre Erfahrung in der Entwicklung gemischt genutzter Quartiere mit Wohnanteil ein. Um das Baurecht zu schaffen, um das Gelände als Wohn- und Gewerbestandort entwickeln zu können, führt das Bezirksamt ein Bebauungsplanverfahren durch.
Für das Areal wird ein erhebliches Entwicklungspotenzial untersucht:
- rund 122.000 m² Geschossfläche
- etwa 1.000 Wohnungen
- ca. 40.000 m² Gewerbefläche
Die Öffnung zur Spree ist ein zentrales städtebauliches Ziel
Ziel ist die Entwicklung eines gemischt genutzten Quartiers mit öffentlich nutzbaren Räumen an der Spree. Zentrale Themen sind unter anderem:
- Öffnung und Zugänglichkeit des Uferraums
- Entsiegelung und Altlastensanierung
- klimaneutrale Energieversorgung
- Integration sozialer Infrastruktur (z. B. Kita)
- Umgang mit bestehenden Lärmquellen aus Verkehr, Gewerbe und Clubnutzungen
Der Viktoriaspeicher als historisches Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist als identitätsstiftendes Element in die Entwicklung einzubeziehen.
- Präsentation der WBM im BVV-Ausschuss am 22.1.2026 (PDF)
- Protokoll zu dieser Präsentation „Aktueller Stand Entwicklung Grundstück BEHALA“
Werkstattverfahren mit Siegerentwurf abgeschlossen




Mit der Entscheidung für den Siegerentwurf des städtebaulichen Werkstattverfahrens ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Viktoriaspeicher-Areals erreicht. Der Entwurf von Behles & Jochimsen Architekten und Weidinger Landschaftsarchitekten bildet die Grundlage für die weitere Planung eines neuen Stadtquartiers mit rund 1.000 Wohnungen, davon 50 % dauerhaft preisgebunden, vielfältigen Gewerbe- und Kulturflächen sowie einem öffentlich zugänglichen Klimapark am Spreeufer.
Die Entwicklung steht noch am Anfang des planungsrechtlichen Verfahrens

Die Entwicklung befindet sich in der Anfangsphase. Ein städtebauliches Werkstattverfahren hat im Juli 2026 ein Ergebnis hervorgebracht. Dies bildet die Grundlage für die anschließende Aufstellung eines Bebauungsplans. Nach aktuellem Stand wird eine Festsetzung des Bebauungsplans perspektivisch bis etwa 2028 angestrebt.
Um über dieses Entwicklungsverfahren per E-Mail auf dem Laufenden gehalten zu werden, tragen Sie sich bitte in der Verteiler zu BEHALA-Areal ein.




