Neue kooperative Strukturen
Erweiterte Arbeitsfelder und ergänzende Kompetenzen
Stadtentwicklung ist heute schwieriger geworden.
Im Bezirk gibt es viele verschiedene Interessen. Menschen brauchen bezahlbare Wohnungen. Gewerbe braucht Räume. Es braucht Kitas, Schulen, soziale Angebote, Freiräume und gute Beteiligung.
Diese Aufgaben kann die Verwaltung nicht allein lösen. Deshalb arbeitet sie mit weiteren Akteuren zusammen. Dafür wurden im Bezirk neue kooperative Strukturen aufgebaut.
Ein wichtiges Thema ist der Schutz bestehender Wohnungen und Gewerberäume. In Friedrichshain-Kreuzberg sind Mieten und Bodenpreise stark gestiegen. Viele Menschen und Betriebe können verdrängt werden. Der Bezirk nutzt rechtliche Mittel dagegen. Aber diese Mittel reichen nicht immer aus. Deshalb braucht es Stellen, die Betroffene beraten, Gruppen unterstützen und gemeinsame Lösungen möglich machen.
Ein zweites wichtiges Thema ist Neubau. Im dicht bebauten Bezirk ist jeder neue Bau mit vielen Fragen verbunden. Was wird gebaut? Wer nutzt die Räume? Welche Vorteile entstehen für das Quartier? Damit gute Lösungen entstehen, werden neben den offiziellen Verfahren auch kooperative Prozesse organisiert.
Die Verwaltung bleibt dabei sehr wichtig. Sie organisiert Verfahren, prüft Regeln und schafft den öffentlichen Rahmen.
Die neuen kooperativen Strukturen ergänzen diese Arbeit. Sie helfen bei Beteiligung, Vernetzung, Projektentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit und gemeinsamer Organisation.
So entstehen mehr Möglichkeiten, Stadtentwicklung aktiv und am Gemeinwohl orientiert zu gestalten.
